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Entwicklung der Gärtnerei Weilbrenner

Aus dem einstigen Hobby „Fleischfressende Pflanzen“ wurde 1983 eine Gärtnerei gegründet. Auf einer Fläche des ehemaligen Obstgroßmarktes Freinsheim wurden Folien Häuser errichtet. Die Gärtnerei wuchs von anfangs 40m2 auf 750m2 rapide an. Die ersten Jahre der Produktion dienten ausschließlich dem Anbau der Venus Fliegenfalle als Rohstoff für Arzneimittel.
Nachdem dieser Absatz abrupt weg gebrochen war, wurden die Pflanzen in Töpfen für den Zierpflanzenmarkt produziert.
Die Venus Fliegenfalle wurde durch Sonnentau, Fettkraut und Schlauchpflanzen Arten ergänzt.
Der Verkauf ging ab 1986 an den Zierpflanzengroßhandel im Umkreis von 50km um Freinsheim. Um die rege Nachfrage bedienen zu können wurde 1989 ein eigenes Gewebelabor gegründet. Hier wuchsen auf künstlichem Nährboden die eigenen Züchtungen heran. Die Vermarktung dehnte sich jedes Jahr um einige km und neue Kunden aus. Anfang der 90er Jahre war der Betrieb in mitten der kleinen Stadt Freinsheim zu klein und zu eng geworden.
1993 fiel die Entscheidung auf einer „Grünen Wiese“ in der Gemarkung Talweide eine neue Gärtnerei auf zu bauen.
1994 wurden Arbeitsräume und Lagerhallen gebaut. 1995 Versorgungsleitungen, ein 1000m2 großes Glas Gewächshaus und ein 750m3 großes Regenwasserbecken.
In den folge Jahren wurde jährlich ein Folienhaus (Foliengewächshaus) im alten Betrieb abgebaut und im neuen wieder aufgebaut.
Dieser neue moderne Zierpflanzenbetrieb ermöglichte nun auch die Zucht bzw. die Produktion von neuen und Arten, z.B. Nepenthes in großen Stückzahlen.
Mit der Jahrtausendwende wurde klar, dass der Betrieb über zu wenig perfekt klimatisierte Glashäuser verfügte.
Nach intensiver Planung wurde 2002 das erste in dieser Größenordnung bis jetzt gebaute Climax Gewächshaus von 2000m2 errichtet. Hinzu kamen Arbeits- und Sozialräume, eine Heizzentrale und die komplette Klimatisierung die über einen eigenen „Klimacomputer“ läuft.
Seit 2003 wird in optimal klimatisierten Glasgewächshäusern produziert.
Zur Energie und co2 Einsparung wurde 2005 eine Holzheizung installiert. Sie wird mit Abfallholz aus der näheren Umgebung befeuert.Der Betrieb lieferte in den ersten Jahren seines Bestehens Deutschlandweit an Großmärkte,
Mittlerweile liefert die Gärtnerei Europa weit, ab und zu auch nach Asien.





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