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Sonnentau

Ihm gehen die Fliegen buchstäblich auf den Leim. Seine Blätter besitzen hunderte von beweglichen Härchen, an deren Ende ein klebriges Sekret einen süßen Nektartropfen vortäuscht. Berührt ein Insekt dieses Sekret, so wird es fest geleimt. Andere Klebehaare greifen dann nach der Beute und schließlich wird es langsam vom gesamten Blatt umschlungen. Durch Verdauungssäfte laugt die Pflanze ihre Beute aus. Übrig bleibt nur der unverdauliche Außenpanzer der Insekten. Es gibt ca.160 verschiedene Sonnentauarten.

Am häufigsten wird Drosera capensis verkauft. Er ist sehr pflegeleicht. Besonders wichtig ist reichlich Wasser für ihn. Besonders im Sommer sollte der Topf immer in 1cm Wasser stehen. Da die Sonnentaugewächse reichlich blühen, sollten die Blütenstängel beim Verblühen der letzten Blüte herausgeschnitten werden damit die Pflanzen besser wachsen und neue Blüten bilden.

Drosera aliciae kommt auch aus Südafrika und hat daher die gleichen Ansprüche wie Drosera capensis. Beide wachsen im Winter weiter und sollten bei Zimmertemperatur gehalten werden.

Drosera capensis im 9cm Topf.

Drosera capensis, ein Kap-Sonnentau (Art stammt ursprünglich aus Süd-Afrika).

Tipp:

Der Sonnentau steckt viel Kraft in die Blüte. Wenn der Blütenstand abgeblüht ist soll man ihn heraus schneiden. Die Pflanze wächst dann üppiger und es kann sich ein neuer Blütenstand bilden.



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