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Sonnentau

Ihm gehen die Fliegen buchstäblich auf den Leim. Seine Blätter besitzen hunderte von beweglichen Härchen, an deren Ende ein klebriges Sekret einen süßen Nektartropfen vortäuscht. Berührt ein Insekt dieses Sekret, so wird es fest geleimt. Andere Klebehaare greifen dann nach der Beute und schließlich wird es langsam vom gesamten Blatt umschlungen. Durch Verdauungssäfte laugt die Pflanze ihre Beute aus. Übrig bleibt nur der unverdauliche Außenpanzer der Insekten. Es gibt ca.160 verschiedene Sonnentauarten.

Am häufigsten wird Drosera capensis verkauft. Er ist sehr pflegeleicht. Besonders wichtig ist reichlich Wasser für ihn. Besonders im Sommer sollte der Topf immer in 1cm Wasser stehen. Da die Sonnentaugewächse reichlich blühen, sollten die Blütenstängel beim Verblühen der letzten Blüte herausgeschnitten werden damit die Pflanzen besser wachsen und neue Blüten bilden.

Drosera aliciae kommt auch aus Südafrika und hat daher die gleichen Ansprüche wie Drosera capensis. Beide wachsen im Winter weiter und sollten bei Zimmertemperatur gehalten werden.



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Tipp:

Der Sonnentau steckt viel Kraft in die Blüte. Wenn der Blütenstand abgeblüht ist soll man ihn heraus schneiden. Die Pflanze wächst dann üppiger und es kann sich ein neuer Blütenstand bilden.



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Animation eines Kap-Sonnentaus


Drosera capensis, ein Kap-Sonnentau (stammt aus Süd-Afrika). Die Animation zeigt, wie eine Fliege in 4 Schritten im Zeitraffer gefangen wird; in Wirklichkeit dauert der Vorgang 1-2 Stunden:

1. Das Insekt hat sich auf dem Blatt abgesetzt.

2. Durch Fluchtversuche haben sich einige Tentakel zum Opfer bewegt. Weil das Insekt wohl zu groß ist, als dass nur unmittelbar benachbarte Tentakeln damit fertig werden könnten, biegt sich das Blatt schließlich ein wenig ein. Bei kleinerer Beute wird das Tier schon in diesem Stadium verdaut, so können die restlichen Tentakel auch mehr fangen.

3. Das Fangblatt biegt sich soweit ein, dass das Insekt schon zur Hälfte umschlungen ist.

4. Im letzten Stadium ist das Insekt völlig von den Tentakeln umgeben. In dieser Haltung verharrt das Blatt nun, bis das Insekt verdaut ist; danach entfaltet es sich wieder.




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Klicken sie auf das Bild um die Animation zu starten  


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