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Venusfliegenfalle

Diese beliebte Pflanze hat ihre Blätter zu einer Klappfalle umgebildet. Auf deren Innenseite sich sechs kleine Kontakthärchen befinden. Die Falle produziert Nektar was wiederum Insekten anlockt. Beim Ablecken des Nektars berührt z.B. die Fliege die Kontakthärchen und die Falle schnappt schnell zu. Die Pflanze prüft nun, ob in der Falle ein Insekt ist. Wenn dies der Fall ist, so werden Enzyme ausgeschieden, welche die Beute auslaugen. Übrig bleibt nur der unverdauliche Chitinpanzer. Dieser Prozess dauert etwa einer Woche. Jedes Fangblatt der Fliegenfalle kann nur ca. sechsmal zuschnappen dann stirbt es ab! Deshalb sollten die Fallen nicht unnötig durch uns gereizt und geschlossen werden. Es schadet der Pflanze und kann sogar zum Absterben der Pflanze führen.

Die Fliegenfalle liebt stets feuchte Erde. Der Topf sollte nie austrocknen! Sie liebt die Sonne und weiches Gießwasser, am besten Regenwasser. Im Herbst wenn Licht und Insekten weniger werden, zieht sie sich an ihren Wurzelstock zurück. Nun sollte sie auch immer feucht, wenn möglich an ein etwas kühleres Fenster hell überwintert werden. Im nächsten Frühjahr treibt sie dann wieder aus. Die Heimat der Fliegenfalle (lateinisch Dioneae muscipula) ist die Ostküste der USA.



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Tipp:

Die Fliegenfalle steckt viel Kraft in ihre Blüte.
Durch ausbrechen des Blütenstieles erhält man größere Pflanzen und Fallen.



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