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Das Schulmoor
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Jahresarbeit der Achten Klasse: Umbau eines brachliegenden Teiches zu einem Moor-Biotop von Lukas Weilbrenner
Im Gartenbereich der Schule gab es einen unvollendeten Gartenteich. Dieser war zwar mit Teichfolie ausgekleidet aber mit Ästen, Sandsteinen, Geröll und Müll zugeschüttet. Nach reiflicher Überlegung kam Lukas zu dem Schluss, dass man aus dem zugeschütteten Teich ein Moor machen könnte. Die vorhandene Teichfolie konnte hierbei genutzt werden. Als erstes begann man in mühsamer Arbeit die schweren Sandsteine aus dem „Teich“ zu schleppen. Anschließend entfernte Lukas die Steine, die auf die Folie gepflastert waren und mit Beton überzogen waren. Um an den Boden des „Teiches“ zu gelangen musste erst das Wasser herausgepumpt werden und die restlichen Steine, Beton, Abfall, Geäst und Kies herausgeholt werden. Diese Arbeiten nahmen ca 30 Arbeitstunden in Anspruch. Nun wurde die freigelegte Folie auf Löcher oder Risse untersucht, zur Sicherheit entschied man sich eine zweite Folie zu verlegen. Diese Maßnahmen geschahen im Herbst 2003.Moore entstehen Weltweit überall dort, wo
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Wasser im Überfluss vorhanden ist und das Klima die Ansiedelung einer torfbildenden Vegetation begünstigt. Voraussetzung ist ein wasserdichter Untergrund, der in diesem Fall durch die Folie gegeben ist. In großflächigen Naturmooren übernehmen Seen und Senken die Wasserspeicherung. In diesem Fall übernehmen Kanister, die unter der Torfschicht vergraben wurden, diese Aufgabe. Wenn es Regnet fliest das Wasser durch die Torfschicht hindurch in die mit löchern versehenen Kanister, bei Wasserbedarf zieht der Torf das Wasser aus den Kanistern heraus und die Pflanzen haben ausreichend Wasser. Im Frühling 2004 wurde das Moor mit Karnivoren bepflanzt die von der Form und Wachseigenschaft für die Größe des Moores geeignet waren. Zur Dekoration wurden vertrocknete Baumstümpfe hinein gelegt. zusätzlich gaben wir zur Torfbildung Sphagnum-Moos auch Torfmoos genant hinein.
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